Alpines wandern - Berichte

Nachbericht 1 – alpine Wanderwoche 2019 Naturns 01.08.

Am 01. August fuhren 37 Teilnehmer des Schwarzwaldvereins Wolfach mit Meßmer Reisen

zur alpinen Wanderwoche 2019 nach Naturns im Etschtal. Untergebracht war man in zentraler Lage im Kleinkunst-Hotel Kreuzwirt von Hannes Christanell, wodurch alle Wanderungen direkt von der Unterkunft aus erfolgen konnten. Nach der Anreise und dem Beziehen der Zimmer fand bei Sonnenschein eine Ortsbegehung unter Führung von Vereinschef Siegbert H. Armbruster statt, die uns über St. Prokulus, Schloss Hochnaturns, das Schwalbennest und zurück entlang der Etsch einen ersten Einblick in unsere Wanderregion gab.

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Infolge der vorhergesagten Wetterprognose mit Gewittern ging es am Freitagmorgen für beide Wandergruppen früh los. Über Falkenstein und Wallburgweg war man am Naturnser Sommerberg unterwegs, ehe die Leistungsgruppe 600 Höhenmeter über den Weg Nr. 10 hinauf zur Bergstation Unterstell der gleichnamigen Seilbahn aufstieg und sich dort auf dem Hochplateau mit Einkehr in Lint betätigte, während die Normalgruppe durch die Trockenrasen bis zu den Wallburgböden vis-a-vis von Schloss Juval über dem Eingang des Schnalstal wanderte und dann im Schwalbennest zur Einkehr rastete. Neben dem allgegenwärtigen Geräusch der Zikaden sah man dort auch eine Gottesanbeterin als Vertreterin der mediterranen Fauna. Über den Sommerberg Panoramaweg und den Wiedenplatz ging es dann zurück zum Hotel, das beide Gruppen vor dem großen Platzregen erreichten. Groß war die Überraschung am Abend als man im Speisesaal auf Wolfacher traf, die hier im Zuge ihrer Alpenüberquerung von der Zugspitze zum Gardasee Quartier bezogen hatten.

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Am Samstag fuhr die Leistungsgruppe unter Leitung von Wanderführer Erich Unterthurner aus Partschins mit drei Bergtaxis zum Parkplatz Kreuzbrünnl, um vor dort aus über den Weg Nr. 5 in rund drei Stunden die 1100 Höhenmeter zum Naturnser Hochwart, 2.608 m, zurückzulegen. Die Teilnehmer genossen von hier aus einen fantastischen Rundumblick über den mittleren Vintschgau sowie die Gletscher der Ortlergruppe und der Ötztaler Alpen. Auf dem Rückweg kehrte man auf der Zentalm zur verdienten Pause ein, ehe die Rundwanderung zurück zum Ausgangspunkt führte.

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Die Normalgruppe fuhr mit dem Zug zwei Stationen das Etschtal hinauf bis Kastelbell, um von hier aus die zwei Waalwege Latschander Waal und Tscharser Waal zu begehen. Über die alte Römerstraße „Via Claudia Augusta“ ging es gleich steil den Berg hinauf um dann eher gemächlich entlang des Waals zu führen. Oberhalb von Tschars folgte ein weiteres Steilstück, welches zu überbrücken war, ehe man nun an dem gleichnamigen Waal an einem mit deutlich mehr Wasser und Gefälle entlang lief. Obwohl es sehr warm war, kühlten der Schatten der Bäume und das Wasser des Waals angenehm ab. Im Sonnenhof machte man eine verdiente Rast mit Aussicht über den mittleren Vintschgau, ehe es in 15 Minuten noch einmal steil zu Schoß Juval hinaufging. Auf dem Abstieg hinunter ins Tal erhaschte man beim Schlosswirt einen Blick auf Schlossbesitzer Reinhold Messmer, der hier auf den Shuttlebus mit einer Gruppe für einen exklusiven Vortrag mit anschließendem Abendessen wartete.

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