Alpines wandern - Berichte

 Am Sonntag ging es für beide Wandergruppen auf die zweite Etappe des Meraner Höhenwegs.

Mit der Seilbahn ging es zunächst hinauf auf die Bergstation Unterstell und nach einem ersten steileren Anstieg auf die 16 Meter horizontal herausragenden Aussichtsplattform über Naturns mit tollen Blicken über den Vinschgau und die angrenzende Bergwelt. Steil ging es dann weiter durch den Bergwald hinauf bis der Meraner Höhenweg erreicht war. In einem stetigen Auf und Ab ging es im Wechsel über schmale Wald- und Wiesenpfade wie auch breitere Wege bis zur ersten Hängebrücke. Immer wieder boten sich tiefe Talausblicke und man bewunderte die Serpentinen der in den Südhängen der Texelgruppe gebauten Zufahrtsstraßen zu den hoch gelegenen Höfen. Höhepunkt war zweifelsohne die 1000 Stufenschlucht durch das Lahnbachtal. Der abenteuerlich angelegte Höhenweg, der  von allen Teilnehmern Konzentration und Trittsicherheit verlangte, war aber auch ein Erlebnis, an das noch oft zurückgedacht werden wird. Nach dem Queren der Schlucht mit seinen Wasserfällen folgte noch ein Kondition erfordernder Aufstieg aus der selbigen, ehe man die Wiesen der nächsten Bauernhöfe bei Hochforch erreichte.

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Nach einem kräfteschonenden ebenen Teilstück erfolgte dann der extrem steile Abstieg über den Weg Nr. 25 hinunter Richtung Raabland. Am Ausergrubhof querte man dann herrlich angelegt mit alpinem Charakter über den Weg Nr. 26 die Hänge des Giggelbergs bis zur Jausenstation Durster, immer wieder garniert mit tollen Blicken über das Meraner Becken. Nach einer wohlverdienten Einkehr ging es mit Blick auf den Partschinser Wasserfall sowie Lazinser Rötelspitze und Tschigot hinunter zum Parkplatz Wasserfall. Während die eine Gruppe ab dort mit dem Bus abenteuerlich durch die Gassen von Partschins bis Töll fuhr lief, die andere zu Fuß noch weiter talabwärts. Groß war das Gelächter, als dann beide Gruppen ab Raabland den Rückweg mit dem gleichen Bus nach Naturns absolvierten.

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Der letzte Tag führte die Ortsgruppe auf die gegenüberliegende Talseite des Nörderbergs bei Raabland. Die Leistungsgruppe wanderte dabei hinauf bis Aschbach und einige wenige dann noch ganz hinauf bis zum Vigiljoch während die Normalgruppe mit der Seilbahn bis zur Bergstation in Aschbach hochfuhr und dann den Rundweg über Seespitze und schwarze Lacke, St. Vigil und Vigiljoch und wieder hinunter nach Aschbach zurücklegte. Gemeinsam ging es dann mit der Bergbahn wieder nach unten und mit dem Zug entlang der Etsch zurück nach Naturns.

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Ortsgruppenchef Siegbert H. Armbruster resümierte am letzten Abend über die sehr gute Gastfreundschaft und das liebenswerte Personal im Hotel Kreuzwirt sowie das vorzügliche Essen von Küchenchef Reinhard Winkler und seinem Team. Die Verpflichtung des  Wanderführers Erich Unterthurner aus Partschins für die Tour auf den Naturnser Hochwart war die absolut richtige Entscheidung, der über Fauna, Flora und die umgebenden Berge bestens Bescheid wusste. Als Verantwortlicher des Organisationsteams bedankte sich „bei einer tollen Truppe mit einem harmonischem Auftreten“ und bei Chef Hannes Christanell für einen „angenehmen Aufenthalt im Kleinkunst Hotel Kreuzwirt“.

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