Nachbericht zur Wochentagswanderung in Hausach 20.03.

Informative Wanderung über Burg Husen, Kreuzbergkaplle und mit einer abschließenden Museumsführung im Herrenhaus.

Burg Husen, Kreuzbergkapelle und Museumsbesuch

Nach der Bildung von Fahrgemeinschaften begaben sich 22 freudestrahlende Wanderer zum Start- und Zielpunkt „Gasthaus zur Blume“ in Hausach. Bei leuchtendem Wetter und angenehmen Temperaturen wurde die Gruppe an der Haselwanderstraße durch Wanderführer Siegbert Armbruster über die überragende Erfindung des Drehstrommotors von Friedrich August Haselwander informiert. Danach wanderte die Gruppe zur markant thronenden Ruine der Burg Husen, dem Wahrzeichen über den Dächern der Stadt Hausach.

Hier erfuhren die Wanderer über die ersten Siedler in dieser Gegend, den Bau der Burg zum Schutz der Silberbergwerke, die erstmalig urkundliche Erwähnung der Stadt Hausach und die Zerstörung der Spornburg durch Weimarer Truppen. Nach dem anstrengenden Aufstieg über die 73 Stufen auf den Burgfried konnte man eine grandiose Rundumsicht auf sich wirken lassen. 1968 kaufte die Stadt Hausach dem Haus Fürstenberg die Burgruine mit Burgfried ab. Im Anschluss wurde über ein kurzes Wegestück auf dem Westweg die Kreuzbergkapelle angepeilt. Hier wurde darüber berichtet, dass im Nachklang zu den Kreuzzügen im vermehrten Maße auf ortsnahen, weithin sichtbaren Anhöhen Kreuze errichtet wurden. Nicht selten erhielten dann diese Erhebungen den Namen „Kreuzberg“. Es wird vermutet, dass man in Hausach, vielleicht begünstigt durch einen der Burgherren, sehr früh ein solches Kreuz erstellte. Urkundlich gesichert ist der Bau der Kreuzbergkapelle im Jahre 1715. An der Ostseite wurde eine Einsiedelei für einen Eremiten erstellt, welche einige Jahre später wieder abgerissen wurde. Saniert wurde die Kreuzbergkapelle durch die Hausacher Vereine Anfang der 1980er Jahre. 

Der Weg zurück ins Städtle direkt zum Museum im Herrenhaus erfolgte über den Kreuzgang. Im Herrenhaus wurden wir sehr freundlich von Udo Prange und Hans Martin Klumpp mit einem Umtrunk gegrüßt. Bei einem entspannten informellen Rundgang durch Udo Prange wurden angeregte Gespräche in Gang gesetzt. Nach der Schlusseinkehr im „Gasthaus zur Blume“ fuhr man mit einer inneren Zufriedenheit und einem glücklichen Gefühl mit den Autos zurück nach Wolfach.

 
 

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